Steffi List mit neuem Musikvideo zu einem alten Patti-Smith-Klassiker Coronazeit ließ kreative Ideen sprudeln

Steffi List hat es, wie alle anderen in der Veranstaltungsbranche, kalt erwischt. Seit einem Jahr fehlen der Schweinfurter Sängerin und Songwriterin regelmäßige Einnahmen durch Live-Auftritte.

Doch sie hat die Zeit genutzt, um  in Zusammenarbeit mit dem in Unterfranken lebenden DJ Andrew Spencer eine Single zu veröffentlichen. So entstand der Remix zu „Because the night“, einem Song, der Patti Smith weltberühmt gemacht hat und welcher von keinem Geringeren als Bruce Springsteen komponiert wurde.

Die Überlegung, dazu ein Musikvideo zu drehen, folgte fast zeitgleich. Und natürlich stellte sich hier die Frage, welche Location dafür als Drehort in Frage käme, da zu dieser Zeit schon sämtliche Veranstaltungsräume wie Theater, Kinos und Kneipen bereits geschlossen waren und es für einen Außendreh im Januar einfach zu kalt war.

So entschlossen sich Steffi List und ihr Drummer, Michael Fleischmann, der schon etliche Musikvideos für sie gedreht hat, eine Greenscreen im heimischen Wohnzimmer aufzubauen, um dieses in ein Studio umzugestalten und sich eigenhändig eine passende Location zu schaffen.

Nachdem die Planungen für den Drehort abgeschlossen waren, begannen die Besprechungen für die einzelnen Takes und Szenen, die das Video letzendlich füllen sollten.

Da der neue Remix durch seinen mitreißenden tanzbaren Beat stark an frühere Szenen aus Diskotheken und Clubs erinnert, war schnell die Idee geboren, dass unbedingt Tanzszenen in das Video integriert werden sollten.

Und um diese professionell gestalten zu können, kontaktierten die beiden spontan Katja Möhring von der Tanzschule „Tanz an“ in Schwebheim, um ihr den Vorschlag zu unterbreiten und alles Weitere zu besprechen. In kürzester Zeit entwickelten Katja und ihre Trainierin und Choreografin Melina Nastvogel eine passende Choreografie zu „Because the night“ und holten sich mit Regina Geer und Vanessa Bujara, zwei weitere Tänzerinnen der „Tanz an“ Truppe, als Unterstützung ins Boot.

Durch die coronabedingten Auflagen und Einschränkungen, die im Januar noch herrschten, war es allerdings nicht möglich, alle Tänzerinnen gemeinsam abzudrehen. So durften sich zu Kameramann Michael Fleischmann nur eine weitere fremde Person in jenem Haushalt aufhalten, was den Dreh diesbezüglich beeinflusste, dass jede Teilnehmerin einzeln vor die Kamera treten musste. Im 1,5 Stunden Takt performten nacheinander, mit dem nötigen zeitlichen Abstand und unter allen nötigen Hygienemaßnahmen, Steffi List und die 4 Tänzerinnen, wobei auch während des Drehs das als Drehort umgebaute Wohnzimmer von Michael Fleischmann dauergelüftet wurde, um die größtmögliche Sicherheit zu bieten.

Das fertige Musikvideo ist auf youtube unter „Steffi List“ abrufbar.  Steffi List und ihr Team haben hier gezeigt, dass trotz der Einschränkungen des normalen Lebens, Arbeitens und Wirkens, die die Corona Pandemie mit sich bringt, kreatives Schaffen weiterhin möglich ist, wenn man nur selbst kreative Ideen entwickelt.

Der Song ist ab sofort in allen Stream- und Download-Portalen wie Spotify, Amazon, I-Tunes u.a. erhältlich.

SAZ-Redakteur

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