3000. Herzkissen für das Brustzentrum Selbstgemachte Herzkissen an das Brustzentrum des Leopoldina-Krankenhauses

Auf die Unterstützung der ehrenamtlichen Näherinnen von den Landfrauen aus dem Landkreis Bad Kissingen ist seit vielen Jahren Verlass. Voller Freude wurden von den Landfrauen Edeltraud Häusler, Rita Jörg und Sigrid Kleinhenz wieder 100 selbstgemachte Herzkissen an das Brustzentrum der Frauenklinik des Leopoldina-Krankenhauses übergeben. Somit haben die fleißigen Näherinnen seit Beginn der Herzkissenaktion inzwischen 3000 liebevoll genähte Kissen an das Leo gespendet.

Ein geschenktes Herzkissen ist für Brustkrebspatientinnen mehr als ein Symbol. Es lindert den Druck auf die Wunde und lindert damit den Schmerz. Als Kissen unter den Arm gelegt, hilft es Brustkrebspatientinnen nach einer Operation. Das Herzkissen wird den Patientinnen nach der Operation im Leopoldina überreicht – für viele eine Geste, die sie zu Tränen rührt und ihnen das Gefühl vermittelt, mit ihrer Krankheit nicht allein zu sein.

Vor 10 Jahren haben die Landfrauen mit der Aktion begonnen, aus eigener Betroffenheit, denn auch Freunde und Bekannte waren an Brustkrebs erkrankt. Daher treffen sich die Landfrauen alle paar Wochen, um neue Kissen herzustellen. Oft bekommen die Landfrauen Briefe und Postkarten von den Patientinnen, die von ihrer Operation erzählen und wie positiv überrascht sie von ihrem Herz-Geschenk waren. Manche berichten, ihr Kissen habe zu Hause einen Ehrenplatz bekommen. So etwas ist Lohn genug für die engagierten Näherinnen.

Der Chefarzt der Frauenklinik, Prof. Dr. Michael Weigel bedankte sich bei dieser Gelegenheit im Namen aller Patientinnen mit einem Blumenstrauß für das enorme Engagement der Bad Kissinger Landfrauen. „Ich bin immer wieder begeistert, mit wieviel Engagement geholfen wird“, so der Chefarzt.

Redaktion SAZ

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