5 Milliarden Euro für DigitalPakt Schule Digitalisierung in Schulen: Schub durch Corona

„Es gibt aktuell kaum ein dringlicheres Thema als die Digitalisierung an Schulen. Daher wollen wir wissen, wo der Schuh drückt“. Mit diesen Worten begrüßte die CSU-Bundestagsabgeordnete Dr. Anja Weisgerber zur Videokonferenz „Digitalisierung und Schule während und nach Corona“ mit dem Bildungspolitiker Prof. Dr. Gerhard Waschler MdL. Weisgerber betonte, dass es noch nie so viel Mittel für die digitale Infrastruktur im Schulbereich gab: „Mit dem DigitalPakt Schule unterstützen wir Schulen mit 5 Milliarden Euro. Im Zuge der Pandemie haben wir schnell reagiert und die Mittel für Leihgeräte für Schüler oder Geräte für die Lehrerschaft nochmals um 1,5 Milliarden Euro erhöht.“ Der Freistaat hat die Mittel nochmals um 125 Millionen Euro aufgestockt.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung, Dorothee Bär, zeigte sich in einem Videostatement erfreut, dass die Digitalisierung des Schulbetriebs durch die Pandemie einen Schub bekommen habe. „Dinge, die vorher unmöglich erschienen, wurden plötzlich gemacht.“ Sie wies auch darauf hin, dass neben der digitalen Infrastruktur auch das technische Know-How vor Ort wichtig sei. „Die CSU im Bundestag hat dies aufgegriffen und wird sich für einen Systemadministrator für jede Schule stark machen, damit Smartboard, Tablets und Robotik-Unterricht immer funktionieren“, ergänzte Weisgerber.

Prof. Gerhard Waschler betonte, dass die Gelder des Bundes ein Segen seien, die Zusammenarbeit zwischen Bund und Länder jedoch noch optimiert werden können. Weiterhin verwies er darauf, dass „die Pandemie uns gezeigt hat, dass bei all den digitalen Möglichkeiten, der Unterricht im Klassenzimmer und der persönliche Kontakt durch nichts zu ersetzen und Grundvoraussetzungen für ein erfolgreiches Lernen sind. Da wollen wir wieder hinkommen“.

SAZ-Redakteur

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