Aiwanger plädiert für weitgehende Öffnung bis Ostern Perspektive für Unternehmen gefordert

Deggendorf (dpa/lby) – Nach Ansicht von Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger müssen die Corona-Beschränkungen für die Unternehmen in den nächsten eineinhalb Monaten weitgehend zurückgenommen werden.

Bei dem politischen Aschermittwoch der Freien Wähler in Deggendorf forderte er, dass bis Anfang April die Hotels wieder geöffnet werden. Zuvor sollten bereits die Geschäfte wieder aufsperren dürfen.

Die Perspektive müsse für die Betriebe sein, «dass wir allerspätestens zu Ostern dem Tourismus eine Chance geben müssen, dass wir schon deutlich vorher dem Handel eine Chance geben müssen», sagte Aiwanger. Es sei nicht verständlich, dass Supermärkte auch während des Lockdowns mit Eingangsbeschränkungen und Maskenpflicht Blumen, Mode und Schuhe verkaufen dürften, die Fachgeschäfte nebenan aber nicht.

Es müssten Wege mit einem «vertretbaren Restrisiko» gefunden werden, damit die Wirtschaft, die Gesellschaft und die sozialen Kontakte nicht zu stark geschädigt werden, betonte der bayerische Wirtschaftsminister.

Christian Klippel

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