Arbeitslosenquote mit 3,2 Prozent weiter sehr niedrig Zuwachs durch Flüchtlinge aus der Ukraine ist nur bedingt spürbar

Der auslaufende Herbstaufschwung hatte nochmals zu einem guten Ergebnis auf dem Arbeitsmarkt in der Region Main-Rhön geführt, teilt die Agentur für Arbeit mit.

Die Region profitierte im November demnach weiterhin von der sehr hohen Arbeitskräftenachfrage. Es waren lediglich 7.804 Menschen arbeitslos gemeldet. Dies waren nochmals elf  Menschen weniger als im Oktober. Die Arbeitslosenquote blieb allerdings im Vergleich zum Vormonat unverändert bei 3,2 Prozent. 

Im Vergleich zum Vorjahr sind, mit einem Plus von 672 Personen (+ 9,4 Prozent), jedoch mehr Menschen arbeitslos gemeldet. Damals waren 7.132 Menschen arbeitslos. Die Quote lag damals bei 2,9 Prozent. 

Anstieg bei den Hartz-IV-Empfängern

Während die Zahl der Arbeitslosen in der Arbeitslosenversicherung um 205 Personen (- 5,3 Prozent) auf aktuell 3.658 arbeitslos gemeldete Menschen zurückging, stieg sie in der Grundsicherung  (sogenanntes Hartz IV) um 877 Personen (+26,8 Prozent), auf aktuell 4.146 arbeitslos gemeldete Menschen, innerhalb der letzten 12 Monate an. Der Anstieg der Zahl der Arbeitslosen in den Jobcentern begründet sich ausschließlich durch geflüchtete Menschen aus der Ukraine, so die Mitteilung abschließend.

SAZ-Redakteur

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