Aussichtsreiche Platzierungen für Schweinfurter Kandidaten Auch überörtlich starker Rückhalt für Rottmann und Töpper

Die kommende Landtags- und Bezirkstagswahl verspricht spannend zu werden: Der Schonunger Bürgermeister und Kreistagsfraktionsvorsitzende Stefan Rottmann ist fest entschlossen die Nachfolge des langjährigen Stimmkreisabgeordneten Gerhard Eck anzutreten. Ihm werden ebenso realistische Chancen auf das Direktmandat nachgesagt, wie dem Schweinfurter Landrat Florian Töpper, der zur Bezirkstagswahl antritt. Die Ankündigung der gemeinsamen Kandidatur sorgte jedenfalls für großen und auch parteiübergreifenden Zuspruch.

Gerade wenn es um die personenbezogenen Erststimmen geht, dürften beide Bewerber in der Region Schweinfurt punkten. Um den Stimmkreis letztlich für sich zu entscheiden, braucht es die Fähigkeit, Wählerinnen und Wähler aus allen Bevölkerungsgruppen und allen politischen Lagern zu mobilisieren bzw. anzusprechen. Dass das gelingen kann, zeigen die vergangenen Bürgermeister- und Landratswahlen bei denen Rottmann und Töpper trotz Gegenkandidaturen breite Unterstützung erfahren haben.

Entscheidend ist allerdings auch die Listenplatzierung: Gestärkt sind Stefan Rottmann (Landtagswahl) und Florian Töpper (Bezirkstagswahl) aus der Wahlkreiskonferenz der Unterfränkischen SPD in Ochsenfurt hervorgegangen. Bei der Reihung der jeweils 19 Landtags- und Bezirkstagskandidaten vergangenes Wochenende dürfen sich beide Kommunalpolitiker über Spitzenplätze freuen. Während Stefan Rottmann auf Platz 3 der Landtagsliste eine aussichtsreiche Platzierung einnimmt, wurde Florian Töpper sogar auf Platz 2 der Bezirkstagsliste gewählt.

Geschichte könnte sich wiederholen: Während Gerhard Eck bereits nach acht Bürgermeisterjahren in den Landtag gewählt wurde, wäre Rottmann zum Zeitpunkt der Wahl schon fast zwölf Jahre Bürgermeister seiner Heimatgemeinde Schonungen und bringt damit ebenfalls umfassende kommunalpolitische Erfahrung mit. In dieser Zeit hat sich dort enorm viel bewegt und entwickelt, vor allem wurden viele Projekte verwirklicht und Krisen, wie die Altlastkatastrophe, bewältigt. Schonungen gilt heute als dynamische sowie innovative Flächengemeinde und zählt zu den drei größten Kommunen im Landkreis. Rottmann ist gleichzeitig auch Sprecher des Schweinfurter Oberlands, Stellvertretender Bezirksvorsitzender der AWO-Unterfranken und vielfältig gesellschaftlich in Vereinen und Verbänden aktiv.

Seit annähernd zehn Jahren steht Florian Töpper an der Spitze des Landkreises Schweinfurt, der als starker und innovativer Wirtschaftsstandort mit einem überdurchschnittlichen Beschäftigungswachstum und niedriger Arbeitslosigkeit ebenso Profil gewonnen hat wie als weltoffener und traditionsbewusster Lebensraum mit stabilen Bevölkerungszahlen. Mit einer modernen Verwaltung und einer aktiven Sozial- und Kulturpolitik bearbeitet Töpper im Landkreis erfolgreich Bereiche, die auch auf Bezirksebene von großer Bedeutung sind.  Das Amt eines Bezirksrats kann ehrenamtlich neben dem des Landrats ausgeübt werden, das heißt im Fall seiner Wahl in den Bezirkstag bleibt Töpper Landrat des Landkreises.

Als Listenkandidaten nominierte die SPD außerdem die Schweinfurter Tanyel Tas für den Landtag und Michael Umhöfer für den Bezirkstag. Der Oberndorfer Tanyel Tas ist gelernter Industriemechaniker und als Betriebsrat tätig, während Michael Umhöfer aus der Gartenstadt kommt und als Lehramtsstudent kurz vor dem Examen steht.

Redaktion SAZ

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