Damit der Mähdrescher durchkommt Bauernverband appelliert an Autofahrer und Anwohner

Schweinfurt (bbv) – Immer wieder werden PKW an Durchfahrtstraßen im Ort so abgestellt, dass der Durchfahrtverkehr blockiert wird. Landwirte sind vor allem während der Erntezeit mit breiten Fahrzeugen und langen Anhängergespannen massiv betroffen. Der Bauerverband appelliert an die gegenseitige Rücksicht und will den Landwirten enge und gefährliche Fahrmanöver ersparen.

Eigentlich ganzjährig, aber während der Erntezeit im Besonderen, sind viele Landwirte mit breiten Fahrzeugen und mehreren schwer beladenen Anhängern unterwegs. Zugeparkte Durchfahrtstraßen führen immer wieder zu unnötigem Ärger. Komplizierte Ausweichmanöver oder rückwärtiges Rangieren mit unübersichtlichen Zugkombinationen führen zwangsläufig zu gefährlichen Situationen. Oft ist das Umfahren zugeparkter Anwohnerstraßen nicht möglich, da Nebenstraßen noch schmaler sind und landwirtschaftlichen Durchfahrtverkehr nicht zulassen, so Kreisobmann Michael Reck. Diese Problematik trifft auch weitere Verkehrsteilnehmer mit größeren Fahrzeugen, wie z. B. die Müllabfuhr oder den Winterdienst. Der Bauernverband ruft Anwohner und Gemeindeverwaltungen dazu auf, uneinsichtige Fahrzeughalter anzusprechen.

Der Bauernverband appelliert auch an alle Landwirte, Lohnunternehmer und Fahrer landwirtschaftlicher Fahrzeuge:

  • Vermeiden von Fahrten nachts und an Sonn- und Feiertagen.
  • Information der Anlieger vorab, meiden von reinen Wohngebieten.
  • Einhaltung eines defensiven Fahrstils
  • Innerorts soll die Geschwindigkeit deutlich reduziert werden, da weitere Verkehrsteilnehmer, Anwohner und Fußgänger große Maschinen als besonders bedrohlich empfinden.
  • Wichtig ist eine gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr!

SAZ-Redakteur

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