Der Wunsch nach Umzug in heimische Gefilde ist groß Der Karneval-Club Oberlauringen muss die Faschingszeit bis nächstes Jahr aussitzen

Oberlauringen (red). Mit drei Faschingssitzungen unterhält der Karneval-Club Oberlauringen (KCO) normalerweise sein Publikum in den Vor-Faschingszeit. Normalerweise – aber auch in Oberlauringen ist dieses Jahr alles anders. „Wir müssen diese Situation aussitzen und uns aufs nächste Jahr konzentrieren“, sagt 2. Vorsitzender Hatim Mersouki auf Anfrage.

Voraussichtlich werden die Sitzungen dann auch wieder in Oberlauringen stattfinden, nachdem in den vergangenen beiden Jahren aufgrund von Umbauarbeiten in der Schule die Aula nicht zur Verfügung stand. Ob es schon in diesem Jahr geklappt hätte war noch nicht geklärt, so habe man auf jeden Fall ein weiteres Jahr Zeit. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge werde man den Ersatz-Standort in Birnfeld wieder verlassen, so der 2. Vorsitzende weiter. Die Aufnahme in Birnfeld sei schon sehr herzlich gewesen und „wir haben jede erdenkliche Unterstützung zur Durchführung erhalten“. Die Veranstaltungen seien immer ausverkauft gewesen und der KCO haben dadurch weitere Freunde und einen positiven Schub erhalten. Doch die Sehnsucht wieder im Heimatort zu spielen ist auch immer wieder durchgeklungen und als Oberlauringer Verein sollten die Sitzungen auch im Ort des Vereinssitzes stattfinden.

Doch bis dahin heißt es weiter trainieren, denn die Garden halten sich das ganze Jahr über fit. Die Minis hatten nach den Sommerferien sogar schon mit ersten Übungen für die diesjährigen Sitzungen begonnen. Auch für das Sitzungsmotto hatte man sich schon geeinigt. Es soll an dieser Stelle jedoch nicht verraten werden, da es dann im kommenden Jahr zum Zuge kommen soll. Dann wird es auch wieder ein Prinzenpaar geben, das durch die närrische Zeit führen wird.

Hatim Mersouki war vor fünf Jahren selber Faschingsprinz, und weiß um die hohe Ehre, die mit diesem Amt einher geht. Das Prinzenpaar verleihe dem Oberlauringer Fasching immer einen ganz besonderen Glanz. Aktuell glänzt Hatim Mersouki jedoch in einer anderen Rolle, denn er ist Mitglied im Männerballett. Hintergründiger Humor wird dabei immer wieder mit einer Prise Akrobatik in Szene gesetzt. In der eigens dafür eingerichteten Whats-App-Gruppe werden die Ideen eingebracht. Aktuell sei jedoch immer auch Corona ein Thema wobei viel Enttäuschung mitschwinge, dass es in diesem Jahr mit den Auftritten nichts werden wird.

Doch entmutigen lassen werde man sich nicht, ist dich der 2. Vorsitzende sicher. Er geht davon aus, dass auch im nächsten Jahr wieder alle an Bord sein werden, wenn der Fasching 2022 gefeiert werden soll. Dann soll sich auch wieder der legendäre Faschingszug in bewegung setzen.

SAZ-Redakteur

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