Ein Haus für unterschiedliche Kulturen Kinder- und Jugendeinrichtung Bergl wurde offiziell eröffnet

Schweinfurt (eva). Seit den 80er Jahren wurde im Stadtteil Bergl an verschiedenen Standorten Kinder- und Jugendarbeit angeboten. Die zentralen Treffpunkte waren zuletzt das „Café Morrisson“ und „Die Scheibe“ die nahe der Wohnscheibe angesiedelt waren. 

Nach dem Abriss des Kindertreffs im Jahre 2019 musste ein neuer Begegnungsort geschaffen werden. Für die neue, gemeinsame Kinder- und Jugendeinrichtung wählte man die Nähe zur Albert-Schweitzer-Schule. Wohl auch, da sich damit zwei pädagogische Einrichtungen ergänzen können. Vor wenigen Tagen konnte nun die offizielle Einweihung und damit Inbetriebnahme des neuen Kinder- und Jugendtreff gefeiert werden. 

Im Juni 2020 war mit dem Neubau begonnen worden. Rund 2,5 Millionen Euro kostete der Neubau, der sich nahtlos in die Gebäudestruktur der Albert-Schweitzer-Schule angleicht. Die äußere Holzbauweise vermittelt Wären und Geborgenheit, wirkt einladend. Große Panoramafenster demonstrieren Offenheit, sind ebenfalls einladend. es gibt zwei Zugangsbereiche, einen für die Kinder, den Zweiten für die Jugendlichen. Im neuen Jugendtreff finden die Gäste auf 5650 Quadratmetern Nutzfläche ein vielfältiges Angebot an Sport- und Spielmöglichkeiten. Wie Stadtbaumeister Markus Sauer weiter ausführte habe man bewußt auf eine ökologische und energieeffiziente Bauweise gesetzt. So ist der Jugendtreff an das Fernwärmenetz angeschlossen und hat eine Dachbegrünung. 

Oberbürgermeister Sebastian Remelé unterstrich, „dass dieses Haus zeige, unser Herz schlägt für die Jugend.“ Gerade für den Bergl, dessen Bewohneranteil an Menschen mit Migrationshintergrund zwischen 50 und 80 Prozent liege sei ein derartiger Treff wichtig. Hier kommen unterschiedliche Kulturen zusammen, erleben dabei das Leben miteinander. Für die scheidende Jugendamtsleiterin Maria Albert-Wirsching war die Einweihung „ein schönes Abschiedsgeschenk.“ Albert-Wirsching zeichnete für den Aufbau der Jugendarbeit am “Bergl verantwortlich Dies geschah in den 80er Jahren noch in einer Tiefgarage in der Geldersheimer Straße. Heute haben die Pädagogen-innen ein modernes, die neuesten Erkenntnissen erbautes Domizil, das nun mit Leben erfüllt sein wird. 

SAZ-Redaktion3

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