Feuerwehr kann jetzt aus fünf Toren ausrücken Neubau hat fast zweieinhalb Mio. Euro gekostet – Moderne Schlauchwaschanlage inklusive

Stadtlauringen. Am 21. November hat die Stadtlauringer Feuerwehr ihren alten Stützpunkt unter der Festhalle verlassen und den neuen Stützpunkt bezogen.

Coronabedingt musste dies leider ohne große Umzugsparade passieren. Zu Ende gegangen ist damit auch ein Mammutprojekt für den Markt Stadtlauringen, denn Feuerwehrhäuser werden nur mit einem Festzuschuss bedacht, sodass der Markt am Ende über zwei Mio. Euro für das knapp 2,5 Mio. Euro teuere Projekt selbst finanzieren musste. Insgesamt war der neue Feuerwehrstützpunkt über eine halbe Mio. Euro teuerer als am Beginn der Planungen 2016. Vor allem die Erdarbeiten und jährlich steigende Kosten trieben den Preis nach oben. Auch eine Dachbegrünung ist nach neuen gesetzlichen Bestimmungen noch nachträglich hinzugekommen.

Dafür verfügt die Stadtlauringer Wehr jetzt über ein Gebäude nach neuesten Standards. Aus fünf Toren können die Fahrzeuge ausrücken. Mit einer neuen Schlauchpflege-Kompaktanlage der Fa. Prey werden nun sämtliche Schläuche des Marktes Stadtlauringen gewaschen und geprüft. Die Schläuche jeder Wehr sind elektronisch einlesbar, sodass eine Bestandsaufnahme jederzeit über das Computerprogramm erfolgen kann. Durch diese moderne Einrichtung hat sich die Errichtung eines Schlauchturms zum Trocknen erübrigt.

Neben der großen Fahrzeughalle befindet sich ein großer Sozialbereich mit Umkleideräumen für die Einsatzmannschaften, Duschen und Hygienebereichen. Jeder der 60 aktiven Einsatzkräfte findet seine Ausrüstung in funktionalen Spinden vom Experten Rotstahl aus Bad Lausick wieder. Den dritten Part bilden die Unterrichtsräume und das  Führungsbüro.

Im neuen Feuerwehrgerätehaus ist auch ein Rüstwagen und ein Schlauchwagen des Landkreises Schweinfurt  untergebracht, die von der Stadtlauringer Wehr mit betreut wird. Auch die  Atemschutzträger des Markt Stadtlauringen verfügen jetzt über einen eigenen Atemschutzpflegeraum mit Ausstattung der Firma Dräger.

Mit beinhaltet ist eine Füllstation, diese es ermöglicht vier Atemluftflaschen gleichzeitig zu füllen. Dieses erspart viele Fahrten und somit auch Zeit, in die 26 Kilometer  entfernten Landkreis Atemschutzwerkstatt Niederwerrn, teilte Kommandant Heiko Saum mit und bedankt sich für diese Anschaffung beim Markt Stadtlauringen.

Bürgermeister Friedel Heckenlauer ist sehr zufrieden, ein umfangreiches Projekt zu Ende gebracht zu haben. Als Stützpunktfeuerwehr trage die Stadtlauringer Mannschaft eine große Verantwortung, die auch über die Marktgrenzen hinaus gehe. Vom neuen Feuerwehrhhaus profitieren alle Ortsteilwehren, die hier Pflegearbeiten für ihre Ausrüstung vornehmen können. Für den Feuerwehrdienst und die Einsatzbereitschaft seien nun beste Möglichkeiten geschaffen worden, um die Schutz der Bevölkerung auf höchstem Niveau sicher zu stellen.

Redaktion SAZ

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