Havelse kommt zum Aufstiegs-Tango DFB-Pokaltraum ist für die „Schnüdel“ ausgeträumt

Schweinfurt (eva). Aufstieg in die 3. Liga und Einzug in die erste DFB-Pokal Hauptrundes, das wärs wohl. Damit hätte das „Pandemie-Jahr“ für den FC Schweinfurt 05 am Ende doch noch ein glückliches Jahr werden können. Hätte, denn der erste Traum ist ausgeträumt. Mit 1:2 unterlagen die „Schnüdel“ dem SV Wacker Burghausen im Finale der Trostrunde des Ligapokal und sind somit aus dem Rennen um den Startplatz im DFB-Pokal.

Die ganze Konzentration gilt nun den beiden Aufstiegsspielen gegen den norddeutschen Vertreter TSV Havelse. Dieser gibt an diesem Samstag (Spielbeginn 12.45 Uhr)  seine Visitenkarte im Willy-Sachs-Stadion ab.  Nach der Rotation im Pokalspiel gegen Burghausen wird Trainer Tobias Strobl am Samstag wieder auf die Stamm-Elf setzen. Zwick, Adlung, Jabiri kehren in die Startformation zurück. „Die Jungs tragen die Erfahrung in sich, sie haben den inneren Anspruch den Aufstieg zu meistern“, so Strobl über die Qualitäten seiner Führungsspieler. Dem Schweinfurter Coach ist aber auch klar, es wird keine einfache Aufgabe werden. „Das sind Hopp oder Top-Spiele. Am Ende des Tages wird immer die Form jedes Spieler entscheidend sein. Ich bin mir aber sicher dass unsere Jungs hoch motiviert sind.“

Über den Gegner aus dem Norden hat sich der Schweinfurter Cheftrainer via Videos Informationen geholt. Im Gegensatz zu den Schweinfurtern hat der tSV Havelse nur einige Freundschaftsspiele bestreiten können. Das Team von Trainer Jan Zimmermann ist somit eine „unbekannte Gleichung.“ Für Zimmermann wäre der Aufstieg ein würdiges Abschiedsgeschenk. Der Trainer wird den Verein zu Saisonende verlassen und seinen neuen Job bei Hannover 96 antreten. Von dort kommt Neuzugang Max Kummer, eine der Säulen im Spiel des TSV. Ansonsten setzt man bei dem Verein überwiegend auf die gute Jugendarbeit. Mit Neugebauer, Elfert und Qela sind drei Nachwuchsspieler in den Kader eingebaut worden. Nicht umsonst heißt die Devise in Havelse: „Beim TSV schießt eben Geld keine Tore, sondern die Mannschaft.“ Die gute Nachricht für alle Fußballfans, die keine Eintrittskarte erwerben konnten, das spiel wird am Samstag ab 13 Uhr live im 3. Bayerischen Fernsehen übertragen.

SAZ-Redakteur

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