„Jede Wiese zählt!“ Wettbewerb für Quartiersbegrünung

Hamburg, 26.08.2021 –

Nachbarinnen und Nachbarn können sich jetzt noch mit ihrem gemeinschaftlichen Begrünungsprojekt am Wettbewerb „Jede Wiese zählt“ beteiligen.

Netzwerk Nachbarschaft prämiert auch in diesem Jahr wieder kreative Artenschutzmaßnahmen im nahen Wohnumfeld.

Eine graue Verkehrsinseln, ein trister Innenhof oder ein ungepflegtes Straßenbeet: Überall bieten sich Möglichkeiten, um brachliegende Flächen in Artenschutz-Oasen zu verwandeln. Dazu ruft die Aktion „Jede Wiese zählt!“ von Netzwerk Nachbarschaft auf. Auch in diesem Jahr zeichnet das bundesweite Aktionsbündnis die zehn schönsten Aktionen mit jeweils 500 Euro aus. Darüber hinaus erhält jede Preisträger-Aktion eine vom Künstler Janosch exklusiv für den Wettbewerb gestaltete Plakette.

Vielfältige Projekte
An Ideen und Taten mangelt es den Bewerbern nicht. So haben in Hannover Nachbarinnen und Nachbarn die Initiative GB2 gegründet. Ihr erklärtes Ziel: die ungenutzten Grauschuttflächen in ihrer Wohnstraße in eine insektenfreundliche Wildblumenwiese verwandeln. In Leipzig legt der Verein „Ostpflanzer“ eine naturnahe Wiese in ihrem Gemeinschaftsgarten an und öffnet sie für Besucher. Auch die bundesweit vernetzte Gemeinschaft „Wir sind Garten“ nimmt am Wettbewerb teil. „Die vielen kreativen Begrünungsprojekte zeigen, dass Nachbargemeinschaften den Arten- und Klimaschutz in ihrem Wohnumfeld immer wichtiger nehmen“, bestätigt Erdtrud Mühlens, von Netzwerk Nachbarschaft. „Mit der Aktion fördern wir Gemeinschaftsinitiativen, die die Bodenversiegelung stoppen, und mehr Raum für den Arten- und Klimaschutz schaffen“, sagt Mühlens.

Jetzt noch mitmachen!
Anmeldungen zum Wettbewerb sind bis 30. September 2021 möglich. Weitere Infos unter: www.netzwerk-nachbarschaft.net/wettbewerbe/jede-wiese-zaehlt.

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Pressefoto: Eine Hausgemeinschaft begrünt ihren Hinterhof, Netzwerk Nachbarschaft

Über das Netzwerk Nachbarschaft

Veranstalter der Aktion „Jede Wiese zählt!“ ist das Netzwerk Nachbarschaft.
Das bundesweite Aktionsbündnis wurde 2004 von Erdtrud Mühlens gegründet,
um das generationengerechte, multikulturelle und familienfreundliche Miteinander im Wohnumfeld zu fördern. Das Netzwerk berät und unterstützt nachhaltige Gemeinschaftsprojekte und zeichnet alljährlich wegweisende Projekte von und für NachbarInnen aus. Das Aktionsbündnis umfasst rund 3000 Nachbarschaftsprojekte und steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Redaktion SAZ

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