Mit Gott den neuen Lebensabschnitt beginnen SEGENSFEIER FÜR ANGEHENDE RENTNERINNEN UND RENTNER IN SCHWEINFURT

Schweinfurt (POW) Rund 20 (angehende) Rentnerinnen und Rentner haben am Montag, 17. Mai, an einer Segensfeier der Fachstelle Seniorenpastoral, des Katholischen Senioren-Forums und der Betriebsseelsorge Schweinfurt teilgenommen. Der Gottesdienst in der Pfarrkirche Heilig Geist war Teil der Schweinfurter Seniorenwochen. Die Veranstalter zeigten sich glücklich, dass nach der coronabedingten Absage im vergangenen Jahr dieses Mal die Segensfeier wieder stattfinden konnte – freilich mit sehr viel Abstand. Auch der Einzelsegen musste dieses Mal entfallen, teilt das Katholische Senioren-Forum mit.

Die Segensfeier „Mit Gottes Segen in den Ruhestand“ gibt es seit 2012. Die Idee dazu hatten der damalige Dekanatsaltenseelsorger Diakon Georg Kirchner und Norbert Kraus vom Katholischen Senioren-Forum. Inzwischen ist die Segensfeier „Vorbild“ für ähnliche Wortgottesdienste in anderen Teilen des Bistums. Auch von anderen Diözesen hat es bereits Nachfragen gegeben.

In seiner Ansprache sagte Diakon Peter Hartlaub, Betriebsseelsorger der Region, dass die Zahl 40 in vielen biblischen Erzählungen vorkommt. Die 40 sei auch eine wichtige Zahl in der Arbeitswelt: 40 Jahre – bei den einen etwas weniger, bei anderen etwas mehr – sei die Zeit, die die meisten Menschen im Beruf und auf der Arbeit verbringen. Nach so vielen Arbeitsjahren gehöre der Wechsel in den Ruhestand daher zu den großen Wegmarken auf dem Lebensweg.

An die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Segensfeier gewandt, fragte Hartlaub, mit welchen Gefühlen der Freude, vielleicht aber auch der Enttäuschung sie auf diese lange Wegstrecke zurückschauten. „Und wie schauen Sie jetzt nach vorne?“, fragte er weiter. Der neue Lebensabschnitt, dem viele mit einer Mischung von freudiger Erwartung und bangem Erwarten entgegensähen, brauche Mut und Vertrauen. Dabei sei auf Gott Verlass. Auf seine Begleitung dürfe auch jetzt im Ruhestand vertraut werden. Damit die Zeit des Ruhestands eine wertvolle und fruchtbare Zeit wird, wurde der Segen Gottes für die (angehenden) Rentner erbeten.

Die Segensfeier wurde musikalisch von Pastoralreferent Ulli Göbel begleitet. Da aufgrund der aktuellen Corona-Bestimmungen das gemeinsame Singen nicht möglich war, spielte er auf der Gitarre und betätigte sich als Solosänger.

Redaktion SAZ

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