Nach dem ausgibt es den Akku wieder aufzuladen FC-Coach Tobias Strobl: "Dem Kader würde ein Stürmer gut tun"

Schweinfurt (eva). Auch 48 Stunden nach dem versemmelten Aufstieg in die 3. Liga sitzt der Frust noch tief bei FC-Trainer Tobias Strobl. „Ich fühle mich immer noch bescheiden, so etwas geht nicht spurlos an einem vorbei“, erklärt er uns im Telefoninterview. Tobias Strobl ist auf der Fahrt zu seinen Eltern. Bei ihnen und bei den Eltern seiner Frau will die Familie Strobl die Anspannung der letzten Wochen sacken lassen, „Abstand gewinnen und den Akku wieder aufladen“, denn bereits am 1. Juli startet die Vorbereitung zur neuen Spielzeit.
„Es sei keine schönes Heimfahrt gewesen“, erinnert sich Strobl zurück an die Fahrt von Havelse nach Schweinfurt. Es sei sehr schweigsam im Bus gewesen, bei vielen Spielern saß der Schock des Nichtaufstiegs tief. Auch der Wochenanfang war für Tobias Strobl alles andere als schön. In der Saison 2021/22 werden vermutlich vier Spieler nicht mehr zur Verfügung stehen. Ihre Verträge waren auf die 3. Liga taxiert. Mit diesen Spielern, darunter Maxi Bauer, sprach Strobl am Montag, vor seiner Abfahrt in den „Urlaub“. Die Reaktion der Vier,  darunter drei Leistungsträgeres wird wohl keiner zu halten sein.
Trotz dieser mannschaftlichen Schwächung, das Ziel der erneuten Meisterschaft in der Regionalliga Bayern hat Bestand.“Es ist absolut möglich das wir dies in der kommenden Spielzeit erreichen können“, führt Strobl aus. Was zur Stärkung des Kaders fehle sei ein Stürmer. Dieser muss aber halt auch in das finanzielle Konzept passen, so der Trainer. Ein Zweites auf dass der Trainer hofft, das in der kommenden Spielzeit endlich wieder die Fans in das Schweinfurter Stadion dürfen. „Wenn du wie in Havelse vor mehr als 1000 Besuchern spielst ist das einfach geil“. Diese Fankultur habe in den letzten Spielen gefehlt. 
Ob Timo Strobl nach Havelse den legendären Satz von Stepi: „Es Lebbe geht weiter“ unterstreichen würde, wollten wir letztlich noch wissen. Nein dieser Satz wäre es nicht, so der Trainer. Er steht für den Spruch seiner Frau: „Was sich nicht macht, macht dich zum Besseren.“  

SAZ-Redakteur

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.