Neue Prioritäten für die ländliche Entwicklung Projekte des Oberen Werntals wurden in einem Strategieseminar im Kloster Langheim diskutiert

Unter dem Motto „Gemeinsam geht’s besser!“ wurden in einem Strategie-Seminar die Projekte des Oberen Werntals diskutiert und Zuständigkeiten neu zugeteilt. Mit dem Ergebnis sind alle zufrieden.

Die zehn Gemeinden des Oberen Werntals (Bergrheinfeld, Euerbach, Dittelbrunn, Geldersheim, Niederwerrn, Oerlenbach, Poppenhausen, Waigolshausen, Wasserlosen und Werneck) arbeiten in engem Austausch zusammen und bewältigen so effizienter die Herausforderungen der ländlichen Entwicklung. Die Interkommunale Allianz Oberes Werntal ist einer von 32 Allianz-Zusammenschlüssen in Unterfranken und gehört mit ihrer Gründung 2003 mit zu den Ältesten. Um weiterhin eine Förderung für die gemeinsame Zusammenarbeit zu erhalten, ist eine regelmäßige Evaluierung des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts (ILEK) notwendig.

Eigenes Handlungsfeld

Bei einem Seminar in Klosterlangheim tagten diesen Monat die Bürgermeister/-innen und Managerinnen des Oberen Werntals, begleitet durch das Amt für ländliche Entwicklung Unterfranken. Aufgrund der Neuwahlen im vergangenen Jahr sowie neuen gesellschaftlichen Entwicklungen war es höchste Zeit für eine Aktualisierung der Handlungsfelder.  Ein wichtiges Ergebnis bestand somit in der Zuteilung und Benennung der Handlungsfelder. Neu hinzu gekommen ist das Handlungsfeld „Digitalisierung“, während die Themen „Energie & Klima“ sowie „Ökologie & Landnutzung“ erweitert wurden. Das Handlungsfeld „Innenentwicklung, Wohnen & Leben“ hat durch die Integration eines anderen Themas nun einen so großen Umfang und Stellenwert, dass es in Zukunft von gleich zwei Paten betreut werden soll. Simone Seufert, Allianzsprecherin und Bürgermeisterin von Euerbach, sowie Bettina Bärmann, Bürgermeisterin von Niederwerrn, werden in Zukunft gemeinsam dafür sorgen, dass das Obere Werntal weiterhin seine Spitzenposition im Bereich der Innenentwicklung hält.

YouTube-Kanal zum Thema Bauen

Zu den laufenden Projekten des Oberen Werntals zählen unter anderem die „Lieblingsplätze“ mit Liegen und Bänken an idyllischen Orten oder die Ansaat von bienenfreundlichen Blühstreifen. In Anpassung an den Zeitgeist möchte man jedoch auch auf den sozialen Medien aktiv werden. Ein erster Schritt dafür ist der neue YouTube-Kanal der Bauhütte Obbach, auf dem bereits ein erster Fachvortrag wertvolle Informationen für Bauwillige und Sanierer gibt. Doch auch Praktisches wie Projekte zur Digitalisierung sowie Schulungen für Mitarbeiter kommen nicht zu kurz. Fazit des Seminars: Es gibt viele gute Ansätze, um gemeinsam die Lebensqualität im Oberen Werntal zu verbessern.

Redaktion SAZ

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