Neuer Einsatzleitwagen des Katastrophenschutzes in Betrieb genommen Feuerwehr Schweinfurt

Schweinfurt – Vor wenigen Wochen konnte der neue Einsatzleitwagen (ELW) des Katastrophenschutzes bei der Feuerwehr Schweinfurt in Betrieb genommen werden.

Der Wagen, ausgebaut von der Nüdlinger Firma Funktechnik Frey auf einem Mercedes Sprinter Fahrgestell, ersetzt ein Fahrzeug aus dem Jahr 2004 und entspricht dem aktuellen Stand der Technik. Die Funkanlage ist vollständig im Digitalfunkstandard ausgeführt, für die weitere Kommunikation stehen Telefon- und Datenverbindungen zur Verfügung. Die Einsatzbearbeitung wird mittels zweier PCs sowie einem Laptop abgewickelt, dabei sind alle Computer miteinander vernetzt und können sich über ein eigenes WLAN auch mit anderen Geräten zur Datenverarbeitung verbinden. Für länger andauernde Einsätze sind ein tragbarer Stromerzeuger sowie ein Zelt mit an Bord.

Der ELW ist dem Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr zugeordnet und wird durch die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung betrieben. Das Fahrzeug wird bei Katastrophen zum Aufbau der Örtlichen Einsatzleitung verwendet. Es kann aber auch beispielsweise bei größeren Brandereignissen oder Gefahrguteinsätzen für die Feuerwehreinsatzleitung eingesetzt werden.

Die Feuertaufe hat auch nicht lange auf sich warten lassen. In der Nacht von Freitag auf Samstag der gleichen Woche hat sich eine gemeldete Rauchentwicklung in einem großen Objekt nach der Erkundung durch den Löschzug der Ständigen Wache als Dehnungsfugenbrand herausgestellt. Daraufhin wurde zusätzlich zur schon vor Ort befindlichen Werkfeuerwehr ZF, die Freiwillige Feuerwehr alarmiert um neben der Brandbekämpfung die Unterstützung der Feuerwehreinsatzleitung mit diesem Fahrzeug sicherzustellen.

Wer Interesse hat, sich ehrenamtlich bei der Feuerwehr Schweinfurt zu engagieren, ist jeden Montag zwischen 18:30 und 21:00 Uhr herzlich willkommen. Aufgrund der aktuellen Lage bitte vorher telefonisch anmelden (09721 51-6300).

Vollversammlung des Kreisjugendrings tagte erstmals digital

SAZ-Redaktion3

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.