Pressemitteilung zur BEG-Potentialanalyse Geringes Fahrgastpotenzial der Steigerwaldbahn eröffnet neue Chancen zur Modernisierung des Öffentlichen Personennahverkehrs in der Region

Die von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) veröffentlichte Potenzialanalyse zur Reaktivierung der Steigerwaldbahn und die darin offengelegten Zahlen zeigen, dass für die Reaktivierung einer stillgelegten Eisenbahnstrecke zwischen Schweinfurt und Großlangheim, bei Kitzingen, kein Verkehrsbedürfnis mehr besteht.

Die für eine Reaktivierung erforderlichen Fahrgastzahlen werden bei weitem nicht erreicht.

Gleichzeitig eröffnet sich damit die Möglichkeit, auf der vorhandenen Trasse ein bundesweit einmaliges Pilotprojekt für einen zeitgemäßen, modernen, flexiblen und ökologischen Öffentlichen Personennahverkehr zu verwirklichen.

Staatssekretär Gerhard Eck führt deshalb seit geraumer Zeit, gemeinsam mit seinen CSU-Abgeordnetenkolleginnen Dr. Anja Weisgerber und Barbara Becker, intensive Gespräche mit dem Bundesverkehrsministerium, dem Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, der Deutschen Bahn und dem in Schweinfurt beheimateten Unternehmen ZF, um ein Verkehrskonzept auf der Bahntrasse der ehemaligen Steigerwaldbahn zu entwickeln, das all diesen Ansprüchen genügt.

Es beinhaltet, auf der gesamten Strecke zwischen Schweinfurt und Kitzingen, ein kombiniertes Verkehrssystem, bestehend aus einem gut ausgebauten Radweg und zusätzlich, durch einen Grünstreifen und Sicherheitseinrichtungen vom Radweg getrennt, einer Fahrbahn für autonom fahrende Busse.

Die sogenannten People-Mover, die von ZF zur Marktreife entwickelten, autonom fahrenden Busse, beziehungsweise Fahrgastzellen, verrichten bereits erfolgreich auf Flugplätzen und Messegeländen in Europa ihren Dienst.

Durch ihre Flexibilität und Vielseitigkeit erfüllen sie alle Anforderungen an ein modernes und umweltfreundliches Verkehrssystem. Die People-Mover können den täglich wechselnden Transportkapazitäten bedarfsgerecht angepasst werden. Sie können mit Ökostrom betrieben werden und verursachen als gummibereifte Fahrzeuge nicht mehr Fahrgeräusche als beispielsweise ein E-Mobil.

Mit dieser geringen Geräuschentwicklung vermeiden sie Lärmbelästigung der Anwohner, wie sie beim Betrieb einer Eisenbahn entstehen würde.

SAZ-Redakteur

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