Rannunger Gücker lassen sich von Corona nicht entmutigen Online-Sitzungen mit besonderem Unterhaltungswert

Rannungen (red). Corona hat zwar weitgehend das Regime und die Kontrolle über unser Land ergriffen, die Rannunger wollen sich dennoch nicht kampflos ergeben. Die Faschingssitzungen werden auch in diesem Jahr stattfinden.

Gleichwohl wird dabei natürlich darauf geachtet, dass alle Corona-Bestimmungen eingehalten werden. Da ist zunächst einmal der Verzicht auf die drei Präsenz-Veranstaltungen in der Mehrzweckhalle. Die Sitzungen werden deshalb ausschließlich online an Fernsehgeräten zu verfolgen sein. Auch die Aktiven werden nicht zusammen treffen. Gardetänze kann es unter diesen Umständen nicht geben, berichtet TSV-Vorsitzender Andreas Diemer. Die aktuellen Beiträge werden deshalb nur solo oder im Familienverbund von den Aktiven eingebracht. Und dabei soll es aber nicht weniger gepfeffert zugehen als in den vergangenen Jahren. Das beste der vergangenen 25 Jahre wird eingeblendet und es gibt auch ganz aktuelle Beiträge, die extra für diese Sendung aufgenommen wurden. So wird Bajazz Alfred Erhard wieder die Leviten lesen und Familie Nöller will an die Erfolge der Vorjahre anknüpfen. Marie Gessner übernimmt den Part der Kinderbütt. Gewürzt wird die online-Sitzung zudem mit den besten Showbeiträgen der bisherigen gefilmten  Rannunger Gücker-Sitzungen.

Seit 25 Jahren werden die Sitzungen filmisch aufgezeichnet und im Archiv für nachfolgende Generationen aufbewahrt. Am Anfang noch mit Video VHS, später dann digital. Familie Berninger hat dafür gerne das neueste Equipment zur Verfügung gestellt, immer unterstützt von Familie Fries. In den jüngeren Jahren war es vor allem Pascal Fries, der hinter der Kamera stand. Den Bühnenhintergrund bildet normalerweise der Elferrat, der abstandstechnisch in diesem Jahr ebenfalls nicht zusammen kommen kann. Elferratspräsident Frank Kilian hat die aktuelle Online-Sitzung aus dem Sportheim deshalb solo moderiert.

Die Zuschauer dürfen sich deshalb auch in diesem Jahr auf einen vergnüglichen Abend freuen, der etwa zwei Stunden dauern wird. Immerhin rund 15 Personen waren seit Oktober an der stundenlangen Arbeit unter der Leitung von Pascal Fries beteiligt. Nach dem Aussuchen mussten die entsprechenden Szenen nachbearbeitet und entsprechend eingefügt werden wobei sich die technischen Kenntnisse von Jenny Markus, Simon Fries und Max Schmitt bezahlt gemacht hatten.

Wer sich das online-Spektakel nicht entgehen lassen möchte, der kann sich auf der Homepage www.fasching.tsv-rannungen.de bis kurz vor der Ausstrahlung einen Zugang bestellen. Dann gibt es einen Code zugeschickt, mit dem man sich am 30. Januar und 6. Februar in die Faschingssitzung einwählen kann. Beginn ist jeweils ab 19.11 Uhr. Ab da kann man sich in den nächsten Stunden jederzeit einwählen.

SAZ-Redakteur

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