Rhön-Klinikum erweitert Patientenangebot um Rehabilitation Rhön-Klinikum Campus Bad Neustadt investiert weiter in die exzellente medizinische Versorgung in der Region

Nach rund zwei Jahren Bauzeit wurde heute der moderne Neubau für
Psychosomatische Rehabilitation offiziell eröffnet.

Der Rehabilitation ergänzt das bestehende Angebot und ist neben dem
Akutbereich und der Tagesklinik ein weiterer Schwerpunkt in der
Behandlung psychischer und psychosomatischer Erkrankungen am
RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt. „Das psychosomatische Reha-Angebot
ist ein weiterer Meilenstein in unserem RHÖN-Campus-Konzept (digital
– ambulant – akutstationär – rehabilitativ) und ein
wichtiger Schritt hin zu einer integrativen medizinischen Versorgung,
in der Psychosomatik mit einem überregionalen Versorgungsanspruch.
Wir freuen uns auf die Patienten. Hier in Bad Neustadt haben sie eine
erstklassige Anlaufstelle“, sagt Prof. Dr. Bernd Griewing, Vorstand
Medizin der Rhön-Klinikum AG.

In der Rehabilitation sollen zukünftig Patienten mit
psychosomatischen Erkrankungen in einem zeitlich festgelegten
Therapieprogramm behandelt werden. Sie soll den Auswirkungen
psychischer Störungen auf die Erwerbsfähigkeit entgegenwirken und ist
offen für erkrankte Personen in Lebenskrisen. Auslöser für diese
können eine bestimmte Lebenssituation oder schwere körperliche
Erkrankungen oder psychosomatische Störungen, wie Depressionen,
Burnout oder Essstörungen sein. „Unter den Ursachen für
Langzeitarbeitsunfähigkeit und Frühberentung ist der Anteil
psychischer Diagnosen im Vergleich zu anderen Erkrankungen gestiegen.
Mit der psychosomatischen Rehabilitation möchten wir die psychischen
und körperlichen Fähigkeiten unserer Patienten wieder verbessern,
berufliche und soziale Kompetenzen erhalten bzw. dabei helfen, diese
wieder zu erlangen“, ergänzt Prof. Dr. Siepmann.

Rehabilitanden im Zentrum der Planung

Um den Aufenthalt in der Klinik so angenehm wie möglich zu gestalten,
standen die individuellen Bedürfnisse der Rehabilitanden im
Vordergrund: Moderne, helle und komfortable Räumlichkeiten, direkt am
Kurpark gelegen, bieten eine angenehme und damit gesundheitsfördernde
Atmosphäre. „Wir haben die Chance genutzt, die Räumlichkeiten nach
den Anforderungen und Wünschen unserer Patienten zu gestalten. Der
Neubau trägt sicher dazu bei, dass sie sich während ihrer Behandlung
bei uns wohl fühlen“, sagt
Jochen Bocklet, Geschäftsführender Direktor am Rhön-Klinikum Campus
Bad Neustadt. Alle 102 Patientenzimmer sind 1-Bett-Zimmer inklusive
eigenem Badezimmer und bieten Privatsphäre. Bodentiefe Fenster
versorgen die Zimmer mit viel Tageslicht und gewähren einen Blick ins
Grüne. Neben den Patientenzimmern befinden sich in dem
sechsgeschossigen Neubau Räumlichkeiten für Ärzte und Psychologen,
Therapie- sowie Gruppenräume, Bewegungs- und Werkräume sowie
Aufenthaltsbereiche und ein Speisesaal für die
Patienten.

Psychosomatische Klinik – älteste Einrichtung in Bayern

Als Erste ihrer Art in Bayern öffnete die Psychosomatische Klinik Bad
Neustadt unter der Leitung von Eugen Münch (Gründer der Rhön-Klinikum
AG) und Chefärztin Dr. Rosemarie Schütz 1975 ihre Pforten. Früher als
andernorts wurde in Bad Neustadt der Körper in die Therapie
einbezogen und so wendet die Einrichtung seit ihrem Bestehen
körperbezogene Psychotherapie an. Die Patienten profitieren von der
jahrzehntelangen Erfahrung und dem Wissen in der Behandlung
psychischer Störungen. Kontinuierlich
werden diese mit aktuellen Therapieverfahren ergänzt. Seit Mai 2016
befindet sich die Psychosomatische Klinik mit 236
akut-psychosomatischen Betten und 20 tagesklinischen Plätzen in
modernen Räumlichkeiten, die nun unmittelbar an die neu entstandene
Psychosomatische Rehabilitation angrenzen. Im Akutbereich werden
jährlich rund 2.000 Patienten behandelt.

Der Rhön-Klinikum Campus Bad Neustadt, einer von fünf Standorten der
Rhön-Klinikum AG, steht für eine sektorenübergreifende medizinische
Versorgung im ländlichen Raum. Auf einem Klinikgelände verzahnt der
Campus ambulante und stationäre Angebote mit einer Vielzahl
medizinischer Service- und Vorsorgeleistungen, die bisher räumlich
getrennt waren: niedergelassene Fachärzte, Kliniken unterschiedlicher
Fachdisziplinen wie Herzmedizin, orthopädischer Chirurgie oder auch
Neurologie arbeiten Hand in
Hand mit der Pflege und der Rehabilitation zusammen. Die digitale
Vernetzung aller am Behandlungsprozess beteiligten Akteure – mit
innovativen IT-Lösungen und Kommunikationssystemen – ist dabei
unverzichtbar. Die mehr als 3.000 Beschäftigten des Campus versorgen
jährlich rund 78.000 Patienten. http://www.campus-nes.de

Redaktion SAZ

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