Schweinfurt erleben ist stinksauer auf Gesundheitsamt Geharnischter Brief an Landrat Florian Töpper

Während die Inzidenzzahlen im Landkreis Schweinfurt mit schöner Regelmäßigkeit sukzessive zurück gehen, schaffen sie es in der Stadt Schweinfurt einfach nicht unter die ominöse 50er Marke.

In dieser Woche waren sie sogar wieder leicht gestiegen. Der Schweinfurter Geschäftswelt bleiben damit eitergehende Erleichterungsschritte verwehrt.

Dies hat die Werbegemeinschaft Schweinfurt erleben nun zu einem offenen Brief an Landrat Florian Töpper veranlasst, dessen Behörde das auch für die Stadt zuständige Gesundheitsamt untersteht:

Hier der Wortlaut des von Vorsitzenden Werner Christoffel unterzeichneten Schreibens:

Sehr geehrter Herr Landrat Töpper,

wir nehmen Bezug auf die wahrscheinlich wieder falschen hohen Inzidenzen, seltsamerweise wieder ausschließlich im Bereich des Gesundheitsamtes Schweinfurt. Falls die Zahlen wider Erwarten stimmen sollten, kann man davon ausgehen, dass dies einzig und allein auf die nicht funktionierende Kontaktnachverfolgung des Gesundheitsamtes Schweinfurt zurückzuführen ist. Uns liegen inzwischen mehr als ein Dutzend namentlich bekannter Fälle vor in denen die Nachverfolgung nicht oder deutlich zu spät geschah. Dass das Gesundheitsamt Schweinfurt nach so langer Zeit nicht in der Lage ist solche Sachen zu organisieren, lässt auf deutliche Organisationsmängel schließen. Die vielen Tests sind dazu gedacht, Infizierte zu erkennen und sie, sowie ihre Kontakte zu isolieren. Wenn das nicht funktioniert, brauchen wir uns nicht zu wundern. Sollten wir dadurch wieder in eine Inzidenz kommen, die Einschränkungen oder Schließungen von Gastronomie und Einzelhandel nach sich ziehen, werden etliche unserer Mitglieder Strafanzeige gegen das Gesundheitsamt Schweinfurt stellen.

SAZ-Redakteur

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