Schweinfurt eröffnet erste Fahrradstraße Pedalos haben die Vorfahrt

Schweinfurt (eva). Im Rahmen der seit dem Jahr 2015 andauernden Mitgliedschaft der Stadt Schweinfurt in der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern (AGFK) erhielt die Stadt im Jahr 2019 den Titel „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern“. Das dieser Titel Ansporn für weitere Aktivitäten hinsichtlich der „Fahrradfreundlichkeit“ war, das unterstreicht die nunmehrige Eröffnung der ersten Fahrradstraße in Schweinfurt.
„Stilecht“ im E-PKW kamen OB Sebastian Remel`è und Referent Jan von Lackum zu der Eröffnung. Einzig ein Pressevertreter, Verkehrsplaner Fritz Hebert und Stadtrat von Hirschhausen hatten der kalten Witterung getrotzt und waren mit dem Zweirad zur Eröffnung an der ehemaligen Post am Hauptbahnhof erschienen. Die dort beginnende Gustav-Heusinger-Straße, die unter der Franz-Josef-Strauß-Brücke in die Ludwig-Krug-Straße mündet ist die erste Fahrradstraße in Schweinfurt.
Im Juli vergangenen Jahres hatte der Stadtrat ein Zielnetz-Radverkehr und einen Maßnahmenkatalog mit dem Ziel das Radnetz weiter auszubauen beschlossen. Bestandteil der Maßnahme war die Ausweitung der Gustav-Heusinger-Straße als erste Fahrradstraße in Schweinfurt. Als Vorteil soll sie den Radlern mehrere Punkte bieten. So ist die Höchstgeschwindigkeit auf 30 Stundenkilometer festgelegt. Fahrräder heben im Verkehrsfluss immer Vorrang und es dürfen mehrere Radler nebeneinander fahren, so Verkehrsplaner Herbert Fritz. Bleibt abzuwarten wie sich diese Punkte in der Realität bewähren, denn letztlich ist diese Straße die An- und Abfahrtsstraße der Linienbusse der Bahn.

Redaktion SAZ

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