Schweinfurt funkt SOS: Nach wie vor viel zu hohe Inzidenzzahlen Oberbürgermeister beantragt Sonderkontingent an Impfdosen

Schweinfurt – Auf Grund der aktuellen Inzidenzwerte in der Stadt Schweinfurt (heute, 06. Mai laut Robert-Koch-Institut 295,7) hat Oberbürgermeister Sebastian Remelé in einem Schreiben an den bayerischen Staatsminister für Gesundheit und Pflege, Klaus Holetschek, um ein Sonderkontingent an Corona-Impfstoff gebeten.

„Da kein konkretes Ausbruchsgeschehen in der Stadt Schweinfurt ausgemacht werden kann, müssen wir weiter von einem diffusen Infektionsgeschehen ausgehen. Das bedeutet, wir müssen damit rechnen, dass kurz- und mittelfristig keine erhebliche Entlastung der Situation eintritt. Wir brauchen daher dringend mehr Impfstoff für mehr Sicherheit“, so Oberbürgermeister Sebastian Remelé.

So sollen zum einen vor allem künftige Mitarbeiter der gerade in Planung befindlichen neuen Schnellteststation im Stadtgebiet, die Möglichkeit einer Impfung erhalten. Auch mehr Lehrern sollen Impfangebote gemacht werden können. Dass mit der Abnahme der bevorstehenden Prüfungen betraute Lehrpersonal ist in Schweinfurt aufgrund der besonders hohen Inzidenzlage außergewöhnlich stark von der Infektion bedroht.

„Für all diese Personen brauchen wir ein Sonderkontingent, um das Impfzentrum darüber hinaus auch für alle Bürger weiter in Betrieb halten zu können. Natürlich soll auch hier weiter geimpft werden können, so dass kein Stillstand entsteht. Die Impfung ist und bleibt der Ausweg aus der Pandemie“, so Oberbürgermeister Sebastian Remelé, der jetzt auf eine Prüfung und eine positive Rückmeldung seitens des Bayerischen Gesundheitsministeriums setzt.

Für alle impfwilligen Bürger, die sich noch nicht für eine Coronaschutzimpfung haben registrieren lassen der Hinweis, dass dies für alle Jahrgänge möglich und auch wichtig ist. Eine Registrierung kann am besten online erfolgen unter www.impfzentren.bayern oder aber auch telefonisch unter 0800 8772834.

SAZ-Redakteur

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