„Ski und Rodel gut“ in der Schweinfurter Rhön Auch eher unbekannte Nahausflugsziele geben einiges her

Zwar gab es an diesem Wochenende auch auf den bekannten Tourismuszielen in der Rhön Entspannung zu melden, immer mehr Bürger scheinen aber auch die näher liegenden Ausflugsziele zu nutzen. So war gestern in der „Schweinfurter Rhön“ zwischen Turngemeinde und Zell auf der sogenannten „Zeller Rodelbahn“ mächtig was los. Der Schlittenhang war fest in der Hand von kleinen und großen Rodelfreunden. Alle Parkplätze entlang der Straße waren am frühen Nachmittag belegt. Über Verkehrsverstöße wurde dennoch nichts bekannt.

Wer am Schlittenhang unterwegs war konnte auch keine Abstandsverletzungen feststellen. Eng zusammen stehende Gruppen waren offensichtlich alle im Familienverbund unterwegs. Erstaunlich waren auch die relativ großen Schneemengen, die in der „Schweinfurter Rhön“ herunter gingen. Die Schweinfurter Rhön liegt etwa zu zwei Dritteln der Fläche im Landkreis Schweinfurt, das östliche Drittel gehört zum Landkreis Haßberge und ein kleiner Randstreifen im Nordwesten zum Landkreis Bad Kissingen. Ferner liegt Schweinfurt mit ihren nordöstlichen Gebieten in ihr. Die Schweinfurter Rhön wird im Süden vom Tal des Mains, im Westen von den Tälern des Marienbachs und der oberen Wern, im Norden vom Tal der oberen Lauer und im Osten vom Haßgau begrenzt. Der höchste Punkt der Schweinfurter Rhön liegt mit 421 m ü. NN 1 km nordöstlich von Hoppachshof, am Funkturm an der Golfakademie Hoppachshof.

SAZ-Redakteur

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