Stadtlauringer Rathaus ist jetzt barrierefrei Renovierung des Verwaltungssitzes ist abgeschlossen

Stadtlauringen (el). Das Stadtlauringer Rathaus am Marktplatz ist das markanteste Gebäude des Ortes. Dass es auf einem Marktplatz steht, hat es der Verleihung des Stadtrechts 1484 durch Fürstbischof Rudolf II. von Scherenberg zu verdanken.

Das Rathaus wurde 1563 in Fachwerkbauweise errichtet. Zur Gebietsreform wurde der rechte Bautrakt dem Rathaus angebunden und dient seither als Sitz der Marktgemeinde Stadtlauringen mit insgesamt zehn Ortsteilen. Im Zuge der Städtebauförderung sind schon mehrere Projekte in diesem Bereich neu gestaltet worden, nun erfuhr das Rathaus mit seinem markanten Brunnen eine weitere Sanierung.

In den vergangenen Jahren wurden für über eine Mio. Euro umfangreiche Sanierungen vorgenommen. Neben einer technischen Ertüchtigung und Sanierungsarbeiten am Außenputz war die Einrichtung eines Fahrstuhls die wesentliche Umgestaltungsmaßnahme. Die Toilettenanlagen im Keller wurden bei der Renovierung ebenso erneuert, wie die Fassade hinter dem Rathaus.

Viele Firmen hatten dabei komplexe Arbeiten zu verrichten, was zu mehreren Verzögerungen geführt hatte. Doch davon bemerkt der Besucher nach Beendigung aller Arbeiten nichts mehr. Auch der Gemeinderat war am Ende zufrieden, beliefen sich die Gesamtkosten am Ende mit 1,1 Mio. Euro rund 60.000 Euro unter früheren Berechnungen. Vor allem die optisch  ansprechende, geschwungene Form des Daches über dem Aufzug bildet nun ein künstlerisches Element zur Verbindung der beiden Rathaustrakte.

Hier versehen 12 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Dienst für die knapp über 4.000 Bürger. Bürgermeister Friedel Heckenlauer und sein 16-köpfiger Gemeinderat tagen im großen Saal des Rathauses, derzeit corona-bedingt im größeren Saal des Schüttbaus.

Doch die Hoffnung ist groß, noch in diesem Jahr wieder zurück kehren zu können, an die alte Wirkungsstätte. Die Verwaltung hatte die Arbeiten bei laufendem Betrieb zu bewältigen.

Bürgermeister Friedel Heckenlauer freut sich vor allem über die barrierefreiheit, die nun im Rathaus vorherrscht. Aber auch die technischen Möglichkeiten sind nun so gestaltet, dass alle Anliegen zügig und mit modernsten Standards abgearbeitet werden können.

Redaktion SAZ

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