Von einem Corona-Impfstoffzentrum ist noch nicht viel zu sehen Stadt verspricht: Bis zum Impfstoffstart am 27. Dezember wird alles fertig sein!

Bis zum 15. Dezember hätten alle Impfzentren in Bayern eigentlich einsatzbereit zu sein. Bis zum Donnerstag, 17. Dezember, war am vorgesehenen Standort Volksfestplatz jedoch ausser Absperrband nichts zu sehen. Das verwunderte manchen Schweinfurter, sollen doch ab 27. Dezember die ersten Impfungen vorgenommen werden.
Es wird alles rechtzeitig einsatzbereit sein, versichert Ordnungsamt-Referent Jan von Lackum auf Nachfrage dieser Zeitung. Als die Verordnung aus dem bayerischen Staatsministerium kam, war man noch von einem bayernweiten Start der Impfungen am 4. Januar ausgegangen. Doch die Entwicklung kam schneller als vorgesehen, sodass die EU-Zulassung wohl noch vor Weihnachten erfolgen wird. Auch in Schweinfurt werden dann am vorgesehenen Impfstart zum 27. Dezember die ersten Kanülen gesetzt werden können.
Verzögerungen gab es zudem im Vergabeverfahren, da kurz vor Bewerbungsende noch ein Angebot überprüft werden musste. Den Zuschlag erhielt schließlich das Münchener Unternehmen 21Dx GmbH, die aber auch noch andere Standorte ausrüstet und die wiederum auf die Lieferung entsprechender Container wartet.
Am morgigen Freitag, 18. Dezember, werden die ersten Container geliefert werden, versichert der Ordnungsreferent. Dann wird mit Hochdruck an der Einrichtung gearbeitet, sodass bis 22. Dezember alles startklar ist. Dann muss nur noch der Impfstoff geliefert werden. Der lagert im Würzburger Universitätsklinikum, weil dort in Ultratiefkühlschränken die geforderte Lagerungstemperatur von -70 Grad gegeben ist. Er wird dann in Chargen von jeweils 975 Impfdosen nach Schweinfurt verbracht, wo er innerhalb von 4 Tagen aufgebraucht werden muss.
Im Impfzentrum werden dann pro Tag 300 Personen geimpft werden können, des weiteren sind mobile Impfteams unterwegs, um etwa in Seniorenheimen Impfungen zu verabreichen. Hier werden nochmals 300 Dosen pro Tag verabreicht werden können. Grundsätzlich ist in beiden Bereichen eine Aufstockung auf 400 Verabreichungen am Tag möglich.

SAZ-Redakteur

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.