Zwei neue Ladepunkte am Deutschhof-Marktplatz Bauverein und Stadtwerke errichten gemeinsam Ladestation für E-Autos

Mit gut 6.000 Einwohnern zählt der Deutschhof zu den größeren Stadtteilen Schweinfurts.

Im Mittelpunkt befindet sich der Deutschhof-Marktplatz, umgeben von einem Lebensmittelladen, einer Filiale der Sparkasse, Arztpraxen, einer Apotheke sowie einem Friseursalon. Insgesamt 535 Wohnungen besitzt der Bauverein Schweinfurt rund um den Deutschhof-Marktplatz.
Das Laden zuhause ist für viele Elektromobilisten die bevorzugte Ladelösung – und für Mieter ein Hindernis beim Umsteigen auf ein Elektrofahrzeug. Die zentrale Lage inmitten eines Wohngebiets mit zahlreichen Geschossbauten sowie das Angebot diverser Nahversorger machen den Deutschhof-Marktplatz daher zu einem prädestinierten Standort für eine öffentliche Ladestation.

Und auch der Bauverein hat großes Interesse an einer Ladelösung für die Elektroautos seiner Mieter in diesem Gebiet: „Wir waren das erste Wohnungsunternehmen, das Anfang der 1970er Jahre die Bautätigkeit am Deutschhof aufgenommen hat. Heute zählt unsere Genossenschaft 55 Wohnobjekte am Deutschhof,“ berichtet Birgit Umhöfer, Vorstandsmitglied des Bauvereins Schweinfurt.
„Den Mietern fällt die Beschaffung einer eigenen Ladestation für E-Autos oftmals schwerer als Hausbesitzern mit eigener Garage,“ so Prokurist Dominik Ebert weiter.

Folglich beschloss der Bauverein zusammen mit den Stadtwerken eine Ladestation am Deutschhof-Marktplatz zu realisieren, die sowohl den eigenen Mietern eine Lademöglichkeit bietet als auch Besuchern und der breiten Öffentlichkeit zum Laden zur Verfügung steht. Neben einer finanziellen Beteiligung stellt der Bauverein zwei Stellplätze in zentraler Lage bereit.
Die Stadtwerke kümmern sich um Planung, Errichtung und den laufenden Betrieb der Ladeeinrichtung.
„Die Wohnungswirtschaft hat beim Ausbau der Elektromobilität eine zentrale Rolle, da viele Mieter nur auf E-Fahrzeuge umsteigen möchten, wenn Sie auch eine Lademöglichkeit zuhause haben. Daher freut es uns, dass wir den Bauverein als einen wichtigen Partner gewinnen konnten,“ freut sich Andreas Göb, Technischer Leiter der Stadtwerke Schweinfurt.

Die Ladestation verfügt über zwei Ladepunkte, an denen mit einer Leistung von bis zu 22 Kilowatt von jedermann geladen werden kann. Die Freischaltung erfolgt wie gewohnt mit einer „Kundenkarte für Elektrotankstellen“ der Stadtwerke Schweinfurt, die bequem über die Website www.stadtwerke-sw.de oder in den Kundencentern der Stadtwerke beantragt werden kann. Alternativ kann die Lade-App „Charge it easy“ genutzt werden, welche die Zahlung per Kreditkarte ermöglicht.

Redaktion SAZ

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