Kreis-CSU ehrt langjährige Mitglieder Ehrennachmittag in Grafenrheinfeld

Als Dank für ihr ehrenamtliches Engagement hat der CSU-Kreisverband Schweinfurt-Land seine langjährigen Parteimitglieder zum Ehrennachmittag nach Grafenrheinfeld eingeladen. Die CSU-Kreisvorsitzende Anja Weisgerber freute sich sehr, dass die Veranstaltung nach zwei Jahren Corona-Pause wieder im gewohnten Rahmen stattfinden konnte: „Es ist nicht selbstverständlich, dass sich Bürgerinnen und Bürger über so lange Zeit ehrenamtlich in einer Partei engagieren. Davon lebt unsere Demokratie und dafür gebührt ihnen unser Dank und unsere Anerkennung“, unterstrich Weisgerber.
Gerade in politisch unsicheren Zeiten wie diesen, gebe die CSU als Volkspartei Halt und Stabilität. Dass man auf Bundesebene auch aus der Opposition heraus etwas bewirken kann, zeigte Weisgerber am Beispiel des Bürgergeldes. Der Vorschlag der Ampel hätte gerade in einer Zeit des Fachkräftemangels die falschen Anreize gesetzt. „Als Union haben wir durchgesetzt, dass das Prinzip des ‚Förderns und Forderns‘ erhalten bleibt. Die Regelsätze werden erhöht, das Schonvermögen wird jedoch reduziert und die Sanktionen bleiben möglich, wenn die Jobsuche verweigert wird. Opposition wirkt“, so Weisgerber. Zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Gerhard Eck, Bezirksrat Stefan Funk sowie Landtagskandidatin Martina Gießübel wurden Mitglieder für 40, 50 und 60 Jahre Treue und Verbundenheit geehrt. Gießübel warf in ihrem Grußwort einen Blick in die Zukunft, die viele Unwägbarkeiten bietet: „Die Inflation und die rasant steigenden Energiepreise sorgen für große Verunsicherung bei den Menschen. Gerade in Zeiten wie diesen brauche es eine politische Kraft wie die CSU, welche die Menschen im Fokus und die Zukunft in Blick hat.“ Den geplanten Gesundheitsverbund zwischen den Krankenhäusern St. Josef und Leopoldina in Schweinfurt sieht sie mit Sorge. Die Gesamtsituation müsse von den politisch Verantwortlichen der gesamten Region diskutiert werden, der Lösungsweg dürfe nicht allein den Trägern der beiden Häuser vorbehalten sein, so Gießübel.
Stefan Funk berichtet über seine Arbeit im Bezirk Unterfranken, der dritten kommunalen Ebene. Wichtige Themen im Bezirkstag seien die Sozial- und die Kulturpolitik. Die größte Einrichtung des Bezirks sei die Klinik für Orthopädie und Psychiatrie in Werneck, für die sich Funk weiter stark machen möchte: „Denn die Bezirkseinrichtungen in Werneck sind ein wichtiger Standortfaktor für die gesamte Region“, so Funk. Respekt und Anerkennung, zollte Gerhard Eck den Mitgliedern, die in all den Jahren Mut und Engagement gezeigt und sich politisch betätigt haben. Er erinnerte daran, dass die älteren Parteimitglieder die Zeiten erlebt hatten, in denen Bayern als Agrarland als eines der ärmsten Länder in der jungen Bundesrepublik gegolten habe. „Durch ihre Mitarbeit hat sich der Freistaat zu einem modernen und erfolgreichen Bundesland entwickelt“, so der Landtagsabgeordnete.
Für 40 Jahre wurden geehrt: Doris Fenn, Paul Kolb, Dieter Wagner (alle Bergrheinfeld), Hubert Rahm (Pfändhausen), Günter Gerhart (Obbach), Irmgard Kress (Sömmersdorf), Waldemar Sperling (Frankenwinheim), Hubert Mauder (Grafenrheinfeld), Erwin Räth (Gernach), Udo Hahner (Stammheim), Kurt Scheuering (Zeilitzheim), Rainer Hagen, Alfons Karch, Albert Lauerbach, Edgar Schuck (alle Niederwerrn), Michael Wagner (Schwebheim), Manfred Hartmann (Maibach), Norbert Mai (Poppenhausen), Albrecht Weth (Abersfeld), Markus Brückel, Udo Budau (beide Birnfeld), Angelika Rongitsch-Rückert (Sulzheim), Franz Josef Hömer, Johannes Scheuring (beide Üchtelhausen), Ernst Ums (Theilheim), Rudolf Krebs, Roland Schemmel (beide Gressthal), Jutta Nöth, Harald Schmück (beide Wasserlosen), Dieter Weber (Wülfershausen), Harald Wiederer (Wipfeld) und Siegbert Endres (Zeuzleben)

Für 50 Jahre wurden geehrt: Resi Neubauer (Dittelbrunn), Walter Kram, Reinhold Thierstein (beide Traustadt), Oswald Schmitt (Geldersheim), Ingrid Colbow, Johann Hoffmann, Peter L. Menzinger, Heinz Winkelmann (alle Gochsheim), Winfried Jeßberger, Wiltrud Müller (beide Grafenrheinfeld), Karl Gößmann, Rudi Hauck, Willi Loder (alle Dürrfeld), Martin Markert (Hundelshausen), Richard Ammon, Günter Hornung, Peter Richter (alle Niederwerrn), Hermann Schlereth (Kronungen), Alfred Schöpf (Maibach), Franz Friedl, Otto Kresser, Sigmund Stadler, Werner Stock (alle Heidenfeld), Georg Engelbrecht, Edgar Engelbrecht, Reinhold Fritz, Theo Knaup, Georg Ziegler (alle Röthlein), Wolfgang-Günter Glier (Schonungen), Christa Birkhofer-Wirth (Schwanfeld), Franzi Endres, Gottfried Finster, Lothar Schwarz, Franz Sennefelder (alle Schwebheim), Irma Knieß, Josef Lurz (beide Sennfeld), Walter Brückel (Birnfeld), Edgar Hußlein, Helene Hußlein (beide Stadtlauringen), Engelbert Heppt, Artur Pfister (beide Hesselbach), Gerd Köhler (Theilheim), Kilian Friedrich, Gregor Herterich, Ingbert Krimmel, Hans Marx (alle Wasserlosen), Oskar Behringer, Rudolf Brux, Raimund Schmitt (alle Wülfershausen), Ludwig Metzger (Schnackenwerth), Norbert Reß (Werneck), Siegfried Beck und Oskar Kraus (beide Wipfeld).

Für 60 Jahre wurden geehrt: Albert Loder (Dürrfeld), Robert Feldner, Manfred Hoch (beide Kolitzheim), Bruno Kimmel, Hans Mock (beide Oberwerrn), Reinhold Schleyer (Schonungen), Theo
Spath (Löffelsterz), Michael Schäfer (Sulzheim), Max Bötsch und Baldo Strohmenger (beide Werneck)

SAZ-Redaktion3

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