Trommeln und Jonglieren zwischen Bäumen Aktionstag der Adolph-Kolping-Schule zusammen mit dem Steigerwald-Zentrum

Nach einem langen Schuljahr mit viel Zeit vor dem Bildschirm ist „die Luft“ bei vielen Schülerinnen und Schülern buchstäblich „raus“.

Was liegt da näher, als sie im letzten Schulmonat noch einmal buchstäblich an die frische Luft zu bringen? Mit aktivierenden Angeboten in der ungewohnten Lernumgebung eines Waldes kann dann ein Schultag gelingen, den auch junge Leute „richtig cool“ finden.

So zumindest fasste ein Teilnehmer sein Urteil über den Tag zusammen, den das Team des Steigerwald-Zentrums zusammen mit Eva Dümmler vom gemeinnützigen Verein Jugend mit Zukunft für die Jugendlichen der Adolph-Kolping-Schule Schweinfurt im Berufsvorbereitungsjahr organisiert hatte. Und das lag sicher nicht nur an dem perfekten Sommerwetter – sonnig, aber nicht zu heiß – , an dem der Aktionstag stattfand.

„Der Verein Jugend mit Zukunft hat sich zur Aufgabe gemacht, junge Menschen für einen wertschätzenden Umgang mit der Natur zu sensibilisieren,“ so Margit Steuck, „Ein Aktionstag wie der am Steigerwald-Zentrum lässt Schülerinnen und Schüler verschiedener Schularten den Wald und seine Bedeutung für unser aller Leben mit allen Sinnen entdecken. Spiel, Sport und Spaß kommen dabei nicht zu kurz und fördern zudem die Gesundheit der jungen Menschen. Kulinarische Genüsse gestalten den Aufenthalt an der frischen Luft angenehm und die Gemeinschaft unter den Schülerinnen und Schülern wird gestärkt.“

Ungewohnte Herausforderung zwischen Bäumen – die Slackline

Matthias Ebert von der Teamleitung des Berufsvorbereitungsjahrs freute sich, dass jetzt die Schülerinnen und Schüler der Adolph-Kolping Berufsschule aus Schweinfurt den Auftakt mit diesem Aktionstag machen durften.
Eva Dümmler, hatte zusammen mit ihren Kolleginnen Juliana Schild von Spannenberg und Ruth Becker-Kohaupt und ihren Kollegen Matthias Ebert und Johann Waldner ein vielfältiges Programm ausgearbeitet. Das Team des Steigerwald-Zentrums um Förster Andreas Leyrer steuerte dazu eigene Angebote und eine Route mit ausgewählten Plätzen im Wald rund um das Infozentrum bei.
So konnten die jungen Leute am Waldrand vor der malerischen Kulisse des Stollbergs das Jonglieren mit Bällen üben. Dann ging es an einem Bach entlang durch eine Waldschlucht zu einer Bergkuppe, wo auf einer Waldlichtung schon die selbstgebauten Cajons warteten. Hier galt es, beim Trommeln einen gemeinsamen Takt und Rhythmus zu finden.
An der nächsten Station forderten Slackline und Elemente eines Niedrigseilgartens die balancierfreudigen jungen Leute. Und im „Adlernest“ wartete die Aufgabe, mit gefundenen Naturmaterialien eine Karte kreativ zu gestalten und so die Vielfalt der Farben und Formen des Waldes einzufangen.
An der Waldklimastation, dem „Diagnosezimmer des Waldarztes“, wurde der im Wald schon deutlich spürbare Klimawandel für die Jugendlichen buchstäblich greifbar. Sie durften selber Messgeräte ausprobieren und Messdiagramme analysieren.

 

Entspannter Schulabschluss am Lagerfeuer mit Teamleiter Matthias Ebert

Auf der Wiese vor dem Steigerwald-Zentrum wartete schließlich ein standesgemäßes Lagerfeuer, an dem sich die jungen Leute zur Belohnung nach den herausfordernden Aktivitäten ein knuspriges Stockbrot backen konnten.

Lehrkräfte und Försterinnen und Förster waren sich einig: Der Aktionstag war ein voller Erfolg und hat allen Beteiligten Spaß gemacht.

„Bei allerbestem Wetter war es ein toller Ausflug,“ so Matthias Ebert von der BVJ-Teamleitung. „Gerade nach dem langen Lockdown war es für alle ein Erlebnis, zusammen an der frischen Luft Neues zu entdecken. Das Fazit: Vielen Dank für diesen wunderschönen Tag!“

Auch von den Schülerinnen und Schülern war einhellige Begeisterung zu hören: „Es war sehr schön“. Es hat sehr viel Spaß gemacht“. „Ein super Tag“. „Einfach toll“. „Ein klasse Abschluss.“

 

Redaktion SAZ

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